David Garrett: Wir Künstler müssen den Experten vertrauen

Was die Corona-Einschrän­kun­gen betrifft, herrscht Uneinig­keit. Auch Star-Geiger David Garrett tut sich schwer, eine neutra­le Meinung zu bilden.

«Für Nicht­wis­sen­schaft­ler wie mich ist es schwie­rig, sich eine neutra­le Meinung darüber zu bilden, ob die Einschrän­kun­gen richtig sind», sagte der Star-Geiger der «Augsbur­ger Allge­mei­nen». «Ich vertraue den Menschen, die das beruf­lich machen, und halte mich an die Vorga­ben.»

Garrett sagte, obwohl er in New York eine Wohnung habe und in der Metro­po­le die Familie seines Bruders lebe, sei er seit Ausbruch der Pande­mie nicht in den USA gewesen. «Meine einzi­gen Auslands­rei­sen seitdem gingen nach Holland ins Studio, und im Sommer war ich für zwei Wochen mit meiner Mutter auf Mallor­ca.» Seit einem Auftritt im Januar in Abu Dhabi habe er kein Konzert mehr gegeben.

Sein neues Album «Alive» (also: «leben­dig») solle die Hörer in der Corona-Krise aufmun­tern. «Musik ist für mich etwas, das Spaß macht. Man kann sie in Gemein­schaft genie­ßen, aber eben auch allei­ne», sagte Garrett. «Ich will mit meinen Stücken so ein bisschen Lebens­freu­de für den Moment schaf­fen. Das gilt immer, aber in dieser für viele von uns sehr schwie­ri­gen und schwer­mü­ti­gen Situa­ti­on gilt es erst recht.»

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