Hörbranz

HÖRBRANZ

Marktgemeinde in Balance zwischen Tradition und Innovation

Blick vom Pfänder auf Bregenz ++ View from the Pfänder down to Bregenz. Image by: AdobeStock

Hörbranz ist eine Marktgemeinde mit rund 6500 Einwohnern im österreichischen Vorarlberg Bezirk Bregenz. Hörbranz liegt in einer fruchtbaren und sonnigen Landschaft zwischen der Bregenzer Klause und der nordöstlichen Landesgrenze liegt dasinmitten des Leiblachtals.

Im Süden grenzt Hörbranz an den Bodensee, im Osten erheben sich die bewaldeten Ausläufer des Pfänders gegen Möggers hin. Im Norden öffnet sich die Hügellandschaft nach Hohenweiler, während der Grenzfluss Leiblach im Westen für die Menschen seit alters her keine Barriere darstellt. Über 100 kleine und mittlere Gewerbebetriebe sowie etliche Industriebetriebe bieten rund 1100 Arbeitsplätze.

Der Name der Gemeinde geht auf den althochdeutschen Namen Heribrant zurück, was soviel bedeutet wie Heeresschwert. Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens reicht zurück bis 1220 als „Herbrandeswilar“. In der Folgezeit finden sich Abwandlungen, darunter Heribrants, Herbrantz und eben Hörbranz. 

Eine Schützenkompanie zu Ehren Gottes

Historisch bedeutend ist Hörbranz bis heute mit seiner „Fronleichnamsschützen-Kompagnie“, die jedes Jahr am Fronleichnamstag sowie am darauffolgenden Sonntag zur Ehre Gottes und zur Freude vieler Gäste aus Nah und Fern ausrückt. Die Kompagnie setzt sich zusammen aus vier Schützenzügen zu je neun Mann sowie dem Grendierzug. Dazu kommen ein 14-köpfiger Artilleriekorps, Tambouren, ein Fähnrich samt Begleitung und der Kompagniezimmermann, der Sapeur. Übrigens ist der Musikverein Hörbranz die älteste Musikkapelle Vorarlbergs.

Bewegte Geschichte und Gedenken der Pestopfer

Zu den Sehenswürdigkeiten der Marktgemeinde gehören die mehrmals erweiterte Hörbranzer Kirche aus dem Jahr 1488 mit einem Mariengemälde aus dem frühen 17. Jahrhundert oder die Rochuskapelle im alten Pestfriedhof Giggelstein. Dieser Friedhof liegt im Osten des Dorfes, nicht weit von der oberen Straße nach Hohenweiler. Im Pfarrbuch werden etwa 180 Personen aufgeführt, die größtenteils in Hörbranz an der Seuche starben und auf diesem Friedhof begraben wurden. Nach mündlichen Überlieferungen sollen es sogar an die dreihundert gewesen ein.

Hörbranz mit seinen stattlichen alten Rheintalhäusern ist zudem idealer Ausgangspunkt für Ausflüge per Rad oder zu Fuß.

 Autorin: Frauke Vangierdegom 

Wer in Hörbranz Urlaub macht, der sollte sich einen Abstecher nach Deutschland, ins nahegelegene Allgäu gönnen. Der Skywalk-Alltäug ist ein Naturerlebnispark und präsentiert seinen Besuchern den Kosmos Wald auf ganz besondere Art und Weise. Mehr Informationen zu dieser Natur-Attraktion unter www.skywalk-allgaeu.de

Die Hörbranzer Pfarrkirche birgt ein berühmtes Kunstwerk. Es ist ein großes Muttergottesbild. Es zeigt „Maria Verkündigung“, eine Kopie nach dem bekannten Vorbild in Florenz. Die Hörbranzer Kopie ist nach Meinungen von Fachleuten ein großes Meisterwerk, das von Christofano Allori (1577-1621) aus Florenz geschaffen wurde und als „Kulturgut“ eingestuft wird.

Marktgemeinde Hörbranz

Lindauer Straße 58

A-6912 Hörbranz

Tel: 00435573/822220

www.hoerbranz.at

HÖRBRANZ

A market community in the balance between tradition and innovation

Hörbranz is a market town with about 6500 inhabitants in the Austrian Vorarlberg district of Bregenz. Hörbranz is situated in a fertile and sunny landscape between the Bregenzer Klause and the northeastern border of the province in the middle of the Leiblachtal.

In the south Hörbranz borders on Lake Constance, in the east the wooded foothills of the Pfänder rise towards Möggers. In the north, the hilly landscape opens up towards Hohenweiler, while the border river Leiblach in the west has not been a barrier for people since time immemorial. More than 100 small and medium-sized commercial enterprises, as well as several industrial companies, provide around 1100 jobs.

The name of the community is derived from the Old High German name Heribrant, which means army sword. The oldest documented mention of the village name goes back to 1220 as “Herbrandeswilar”. In the following period, there are variations, including Heribrants, Herbrantz and Hörbranz. 

A rifle company in honour of God

Hörbranz is still historically significant today with its “Corpus Christi Sagittarius Company”, which departs every year on Corpus Christi Day and the following Sunday to the glory of God and the joy of many guests from near and far. The company is made up of four rifle platoons of nine men each as well as the Grenadier Platoon. Besides, there is a 14-man artillery corps, tambours, an ensign and his escort and the company carpenter, the Sapeur. By the way, the Musikverein Hörbranz is the oldest music band in Vorarlberg.

Moving history and commemoration of the plague victims

Among the sights of the market, the town is the Hörbranz church from 1488, which was extended several times, with a painting of the Virgin Mary from the early 17th century, or the Rochus chapel in the old plague cemetery Giggelstein. This cemetery is located in the east of the village, not far from the upper road to Hohenweiler. The parish register lists about 180 people, most of whom died of the plague in Hörbranz and were buried in this cemetery. According to oral tradition, there are said to have been as many as three hundred.

Hörbranz, with its stately old Rhine valley houses, is also an ideal starting point for excursions by bike or on foot.

Author: Frauke Vangierdegom
Translation: Brigitta Ernst  

If you are on holiday in Hörbranz, you should treat yourself to a side trip to Germany, to the nearby Allgäu. The Skywalk-Alltäug is a nature experience park and presents the cosmos forest to its visitors in an extraordinary way. More information about this nature attraction at www.skywalk-allgaeu.de

The Hörbranz parish church contains a famous work of art. It is a large picture of the Virgin Mary. It shows “Maria Verkündigung”, a copy based on the well-known model in Florence. According to experts, the Hörbranz copy is a great masterpiece created by Christofano Allori (1577-1621) from Florence and is classified as a “cultural asset”.

Market town of Hörbranz

Lindauer Strasse 58

A-6912 Auditory Brilliance

Phone: 00435573/822220

www.hoerbranz.at